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BioFilia

Information und Vererbung

Die Vererbungslehre wird heute in der Biologie meist Genetik genannt. Sie beschäftigt sich damit, was der Ausbildung erblicher Merkmale auf materieller Ebene – also in Bezug auf die Lebensbausteine – zugrunde liegt, und welchen Gesetzmäßigkeiten  die Ausbildung und Weitergabe der Erbanlagen an die nächste Generation folgen.

Schon mit dem Beginn der Landwirtschaft vor ca. 10 000 Jahren begannen Menschen, diese Gesetzmäßigkeiten in der Zucht von Pflanzen und Tieren anzuwenden, indem bestimmte Merkmale bevorzugt wurden, auch wenn die dahinter liegenden Mechanismen noch lange nicht bekannt waren. Aus der Antike sind verschiedene Konzepte und Erklärungsversuche für die Ähnlichkeit von Verwandten bekannt.

Ab dem 19. Jahrhundert wurden bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen und damit die moderne Genetik geboren. In den 1940er und 50er Jahren wurde schließlich die DNA, deren Name zumindest als Abkürzung heute fast jedem bekannt ist,  als „Erbsubstanz“ identifiziert. Sie trägt die verschiedenen Gene, in denen Informationen verschlüsselt sind. Seither können Vorgänge bei der Vererbung auch auf molekularer Ebene erforscht und erklärt werden.

In diesem Themenbereich soll es also darum gehen, wie Vererbung auf den verschiedenen Ebenen funktioniert, welche Bausteine diesen Vorgängen zugrunde liegen, und auch darum, wie dieses Wissen heute verwendet werden kann.

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